Hyperhidrose / Starkes Schwitzen bei der Frau behandeln lassen in Hannover

Hyperhidrose / Starkes SchwitzenIm Grunde ist Schwitzen ein ganz normaler Prozess, einige Menschen schwitzen jedoch so stark, dass ihr Alltag dadurch stark beeinträchtigt wird. Die Rede ist in einem solchen Fall von der Hyperhidrosis bzw. Hyperhidrose. Schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen weltweit sind davon betroffen, wobei die Dunkelziffer vermutlich noch höher ist. Übermäßiges Schwitzen ist vielen Menschen unangenehm, zumal es nicht nur unter den Achseln stattfindet, sondern ebenso an den Händen und Füßen, an der Stirn, am Rücken oder am gesamten Körper – gerade im Urlaub oder aber auf der Arbeit kann es schnell zu einem unangenehmen Problem werden, denn schließlich verursacht es einerseits unschöne Flecken und sorgt andererseits für einen unangenehmen Geruch. Aufgrund dessen tragen einige Betroffene nur noch dunkle Kleidung, greifen ständig zu Parfüm und Deo oder vermeiden es nach Möglichkeit, unter Menschen zu gehen. Im schlimmsten Fall leiden darunter die sozialen Kontakte und auch das Sexualleben kann dementsprechend betroffen sein. Damit jedoch nicht genug: häufig lässt sich beobachten, dass betroffene Frauen nicht nur stark schwitzen, sondern im erregten Zustand beginnen zu zittern oder gar zu Ohnmachtsanfällen neigen. Hinzu kommen mitunter auch noch allergische Reaktionen, wenn Deo und andere Kosmetikprodukte zu oft verwendet werden und Juckreiz  verursachen.

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Die Gründe für eine Hyperhidrose können verschiedener Natur sein. Unter anderem spricht sie für einen erhöhten Blutdruck oder eine Erkrankung der Schilddrüse, hier können oftmals Betablocker Abhilfe schaffen. Wirklich wirksam und dauerhaft sind jedoch nur die Schweißdrüsenabsaugung oder eine Botoxtherapie.

Die Operation der Schweißdrüsenabsaugung im Detail

Die Schweißdrüsenabsaugung stellt einen operativen Eingriff dar und wird auch als Schweißdrüsenkürretage bezeichnet. Die Körper-Schönheits-Op erfolgt unter Lokalanästhesie und wird ambulant in der Klinik durchgeführt. Bis zu drei Tage Arbeitsausfall sollten dafür in jedem Fall eingeplant werden, Sport sollte die nächsten vier Wochen unterlassen werden. Die Schweißdrüsenabsaugung wird mit einer Art kleinem Löffel durchgeführt, welcher die Schweißdrüsen von der Hautunterseite entfernt. Sie werden dann über einen Schlauch abgesaugt, sodass die störende Schweißproduktion sofort und langfristig unterbunden wird. Die meisten Patientinnen sind mit der Schweißdrüsenabsaugung sehr zufrieden, alternativ kann aber auch zur Botoxtherapie gegriffen werden. Hierbei kommt, wie auch teilweise bei Faltenunterspritzungen, der Wirkstoff Botulinum zum Einsatz, welcher an den entsprechenden Stellen unter die Haut gespritzt wird und so effektiv die Schweißdrüsen lähmt. Vorteilhaft an dieser Methode ist die Tatsache, dass sich die Drüsen auch an anderen Körperstellen wie der Stirn lähmen lassen, außerdem entfällt der operative Eingriff. Die Botoxbehandlung ist allerdings kein dauerhafter Eingriff und muss in regelmäßigen Abständen erneuert werden.

Mögliche Probleme und Nebenwirkungen

Wird die Schweißdrüsenabsaugung gewählt, so müssen nach der Operation etwa eine Woche lang Verbände getragen werden, Anstrengungen gilt es in diesem Zeitraum zu vermeiden. Auch Schwellungen, Blutergüsse und leichte Schmerzen sind nicht ungewöhnlich, ansonsten müssen allerdings keine Nebenwirkungen befürchtet werden. Noch problemloser verläuft die Botoxtherapie – sie benötigt keine Betäubung und ist in knapp 10 Minuten durchgeführt. Danach kann der normale Tagesablauf wieder aufgenommen werden, ohne irgendwelche Einschränkungen zu befürchten.

Kurze Zusammenfassung

Mindestalter18 Jahre
AnästhesieLokalanästhesie, Dämmerschlaf, Narkose
OP-Dauer1,5 Stunden
AufenthaltAmbulant
Spezielle Nachbehandlung4 Wochen Kompressionskleidung
ArbeitsunfähigCa. 1 Woche
SportfähigNach 4 bis 6 Wochen
FadenzugEntfällt

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