Gynäkomastie in Hannover

Gynäkomastie / MännerbrüsteFrauen geht es meist darum, ihren Busen möglichst gut in Szene zu setzen, wobei viele zu diesem Zweck auf eine Brustvergrößerung zurückgreifen. Männer hingegen wünschen sich höchstens einen durchtrainierten Brustmuskel, eine wirklich sichtbare Brust wird hingegen als Makel betrachtet. Bei der sogenannten Männerbrust, auch als Gynäkomastie bekannt, wird dem Mann ein feminines Aussehen beschert, das für ihn zu einer erheblichen Belastung im Alltag werden kann. Tatsächlich ist die Männerbrust auch gar nicht so selten, oftmals wird das Problem im Laufe der Pubertät jedoch ganz von selbst gelöst. Grund für das unnatürliche Wachstum der männlichen Brust ist das Wachstum der Brustdrüse. Diese ist sonst eigentlich bei Mädchen in der Pubertät und jungen Frauen aktiv.

Es muss sich allerdings nicht immer automatisch um eine Gynäkomastie handeln, wenn ein Mann mehr oder weniger deutlich ausgeprägte Brüste besitzt. Häufig ist stattdessen auch von der Lipomastie bzw. der Pseudogynäkomastie die Rede. Diese bezeichnet wiederum Männerbrüste, die sich aufgrund eines hohen Übergewichts bilden, weil zu viel Fettgewebe aufgebaut wird. Bei der richtigen Gynäkomastie ist die Männerbrust auf eine fehlfunktionierende Brustdrüse zurückzuführen. Während hierbei normalerweise beide Brüste gleichermaßen betroffen sind, so sind auch Fälle bekannt, in denen der Patient über zwei unterschiedlich große Brüste klagt.

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Problematisch an dem Brustwachstum ist vor allem, dass es oftmals nur das Symptom eines anderen Krankheitsbildes ist. Daher gibt es viele Ursachen, die für eine Gynäkomastie in Frage kommen. Häufig handelt es sich um Stoffwechselerkrankungen oder hormonelle Störungen, die zu einer erhöhten Produktion des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen oder einem Mangel am männlichen Testosteron führen. Andererseits kann aber auch ein Medikament für die Brustvergrößerung verantwortlich sein und auch Drogen oder übermäßiger Alkoholkonsum stellen eine Möglichkeit dar. Die pathologische Gynäkomastie basiert häufig auf chronischen Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion, Niereninsuffizienz oder Leberzirrhose. Brustkrebst hängt allerdings eher selten mit Männerbrüsten zusammen.

Wer unter Gynäkomastie leidet, ist in seinem Alltag unter Umständen stark eingeschränkt. So fällt es beispielsweise schwer, die richtige Oberbekleidung zu finden und auch sportliche Aktivitäten sind nicht immer leicht durchzuführen. Ebenso wirkt sich der körperliche Makel zwangsläufig auf die Partnersuche und das Sexualleben aus. Sofern die medikamentöse Behandlung keine Besserung bringt, ist die Brustkorrektur häufig die einzige Möglichkeit, aktiv zu werden.

Informationen rund um den Operationsverlauf

Um Männerbrüste entsprechend zu behandeln, wird mithilfe eines chirurgischen Eingriffs die Brustdrüse entfernt. Zudem wird die Brustkorrektur mit einer Fettabsaugung für den Mann kombiniert. Mitunter wird außerdem eine Bruststraffung notwendig, sofern es einen großen Überschuss an Gewebe und schlaffer Haut gibt. Für den Eingriff wird ein Schnitt im Brustwarzenhof mit etwa 2 bis 3 cm Länge gesetzt. Er dient der Entfernung des Drüsengewebes. Danach erfolgt mithilfe der Fettabsaugung die Entfernung des Fettgewebes. Der behandelnde Chirurg formt die Brust nun so, dass sie flach und gleichmäßig ist.

Die Behandlung kann entweder unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung stattfinden und dauert etwa 1 bis 2 Stunden. Aufgrund der ambulanten Behandlung ist mit einigen Tagen Ausfallzeit zu rechnen.

Mögliche Komplikationen und Nachsorge

Durch die Entfernung der Brustdrüsen ist der Eingriff etwas risikoreicher und bringt eine längere Behandlungsdauer als die übliche Liposuktion mit sich. Schmerzen und Schwellungen treten nach der Operation ebenfalls in geringem Maße auf. In den kommenden vier bis sechs Wochen nach dem Eingriff wird eine Kompressionsweste getragen, Sport und anstrengende Tätigkeiten sollten währenddessen vermieden werden. Nach etwa 2 Wochen werden die selbstauflösenden Fäden gekürzt, nach sechs Wochen findet ein weiterer Kontrolltermin statt.

Im Nachhinein sind die Narben im Brustwarzenbereich kaum sichtbar und auch Entzündungen sind nur selten festzustellen. Mitunter kann es zu Empfindungsstörungen kommen und in seltenen Fällen ist auch ein Rückfall mit erneuter Brustvergrößerung nicht komplett auszuschließen.

Kurze Zusammenfassung

Mindestalter18 Jahre, in Ausnahmefällen jünger
AnästhesieDämmerschlaf oder Vollnarkose
OP-Dauer1 bis 2 Stunden
AufenthaltAmbulant oder kurz stationär
Spezielle Nachbehandlung4 Wochen Brustgurt
ArbeitsunfähigCa. 1 Woche
SportfähigCa. nach 4 Wochen
FadenzugEntfällt, da Faden resorbierbar

Sollten Sie weitere Fragen zum Eingriff haben, beraten wir Sie gerne persönlich.

Sie können uns wahlweise bequem per E-Mail info@parkklinik-hannover.de, telefonisch +49 (0)511 3908813 oder über unser Kontaktformular kontaktieren!

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